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Untersuchungen zur Aktualisierung der Futterbewertung im Futtermittellabor Rosenau

ProjektleiterIn

Gruber Leonhard, Univ.-Doz. Dr.

Univ.-Doz. Dr. Leonhard Gruber

ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiter

Die Verdaulichkeit der organischen Masse entscheidet über den Großteil der Energiekonzentration eines Futtermittels. Eine hochwertige Methode für ihre Bestimmung ist der Ausgangspunkt für die Berechnung der umsetzbaren Energie in der Praxis. Um die bestehenden Methoden zu modernisieren werden an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein und dem Futtermittellabor Rosenau verschiedene Versuche durchgeführt und eine Meta-Analyse erstellt.

Projektleiter-Institut: Institut 1 - Nutztierforschung

Futtermittellabor Rosenau

In das Futtermittellabor Rosenau werden viele Proben aus Grundfuttermitteln eingesandt. Die individuelle Bestimmung der verdaulichen Substanz auf der Basis von Laborversuchen ist aufwendig und wirtschaftlich nicht leistbar. Verdauungsversuche mit lebenden Tieren sind der wissenschaftlichen Forschung vorbehalten. Aus diesen Grunde wird in der gängigen Bewertungspraxis eine möglichst gut an die nationalen Bedingungen angepasste Rechenmethode verwendet. Ihr Ursprung liegt meistens in verfügbaren Futterwerttabellen. Deren Erstellung benötigt eine hohe Anzahl von Praxisdaten und eine Ergänzung durch naturwissenschaftliche Beziehungen, wie sie die Forschung bereitstellt.

Vorgang des Projekts

Auf Basis einer Meta-Analyse von Wiesenfuttermitteln, die in den letzten 40 Jahren in Verdauungsversuchen mit Hammel untersucht wurden, konnten Funktionen für die Verdaulichkeit der Rohnährstoffe und Gerüstsubstanzen abgeleitet werden. Dabei wurden die bei Wiesenfutter wichtigen Aspekte des Vegetationsstadiums und der Konservierung berücksichtigt. Die verwendeten Verdauungsversuche stammen aus jenen vier Projekten der HBLFA Raumberg-Gumpenstein, die heute im Wesentlichen das Gerüst der Grundfutterforschung in Österreich bilden. Auch die Zusammenhänge zu im Labor untersuchter Verdaulichkeit und Energiekonzentrationen werden beschrieben. Die Ergebnisse aus Gumpenstein wurden um Untersuchungen aus dem Futtermittellabor Rosenau ergänzt, um eine gemeinsame Bewertung vorzunehmen.

Die Ergebnisse aus der Futterbewertung bilden die Basis für eine erfolgreiche Rationsberechnung. Dabei soll sowohl eine Über- bzw. Unterversorgung der Tiere verhindert werden. Das ist produktionstechnisch und wirtschaftlich sinnvoll, sichert die Gesundheit der Tiere und schützt die Umwelt. Dies ist für die Energieversorgung schon lange gut erforscht und eine Selbstverständlichkeit. Bei der Proteinversorgung ist das derzeit verwendete System zwar robust, kann aber nicht sehr genau auf die individuellen Bedürfnisse der Tiere reagieren. Mit dem Bewertungssystem CNCPS wurde im Forschungsprojekt deshalb eine genauere Untersuchung von langsam und schnell verdaulichen Proteinfraktionen vorgenommen. Damit liegen nun aktuelle Daten für eine Verbesserung der Proteinversorgung von Wiederkäuern vor.

Aus dem Bericht Update Futterwert S. 55 bis S. 96

Team

Guggenberger Thomas, Dr.

Dr. Thomas Guggenberger, MSc

Nutztierforschung
Gappmaier Stefanie, DI

DI Stefanie Gappmaier

Schafe und Ziegen
Terler Georg, Dr.

Dr. Georg Terler

Milchproduktion und Tierernährung

 

Aktualisierung der Energie- und Proteinbewertung von Grundfuttermitteln auf Basis von chemischen Analysen und in vitro-Untersuchungen

Gruber Leonhard (2016 - 2019)
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Institut 1 - Nutztierforschung