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Bodenverdichtung – ein wesentlicher ertragsbegrenzender Faktor

Intensive Grünlandbewirtschaftung hat im Dauergrünland großflächig zu einer Bodenverdichtung geführt.

Breitwegerich

Breitwegerich

 Bohner, A.

Im Allgemeinen sind intensiv genutzte Weideböden stärker verdichtet als intensiv genutzte Wiesenböden und die Verdichtungszone ist stärker auf den Oberboden konzentriert. Hauptverantwortlich hierfür sind der höhere Bodendruck durch Viehtritt und die häufigere Druckbelastung bei intensiver Beweidung im Vergleich zum Befahren mit Grünlandmaschinen.

Bioindikatoren

Kriechender Hahnenfuß, Breit-Wegerich und Einjähriges Rispengras sind im Dauergrünland die besten Bioindikatoren für Bodenverdichtung. Bodenverdichtungszeiger sind überwiegend niedrigwüchsige, bodenblattreiche Kriech- und Rosettenpflanzen. Wenn sich Bodenverdichtungszeiger im Pflanzenbestand stark ausbreiten, sinkt der Ertrag und der Grünlandboden ist schadverdichtet.

Breit-Wegerich, Einjähriges Rispengras und Kriechender Hahnenfuß

(Fotos: Bohner, A.)

Team

Bohner Andreas, Dr.

Dr. Andreas Bohner

Umweltökologie