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Mobilität im Pflanzenreich - Radiosendung zur Internationalen Woche der Mobilität

Am 21. September 2022 von 16-17 Uhr gestaltet Renate Mayer von der HBLFA Raumberg-Gumpenstein das Thema „Mobilität im Pflanzenreich“. Ziel der Sendung: Projekt CSI PhänoBiota Spannende Informationen zu Invasiven Pflanzenarten in unserer Landschaft und wie gehen wir damit um.

Anlässlich der Europäischen Mobilitätswoche (vom 16.-22. September 2002) gestaltet Renate Mayer von der HBLFA Raumberg-Gumpenstein am 21. September 2022 das Thema „Mobilität im Pflanzenreich“.

Projekt CSI PhänoBiota

Es geht um nicht heimische Pflanzen, die sich bei uns sehr stark ausbreiten, sogenannte Invasive Neophyten im Rahmen des Talente regoonal Kooperationsprojektes CSI PhänoBiota im Bezirk Liezen. Seit einigen Jahren erforschen wir in einem interdisziplinären und institutionenübergreifenden Netzwerk auch mit SchülerInnen in der Region das Wuchsverhalten und die Ausbreitungsmechanismen. An bestimmten Standorten erproben wir Beseitigungsmaßnahmen und besprechen in Facharbeitsgruppen gemeinsam mit Körperschaften öffentlichen Rechts taugliche Beseitigungsmethoden.

Maßnahmen

Wir diskutieren auch die wirtschaftlichen Schäden und welche Maßnahmen dringend umgesetzt werden müssen und erstellen ein Handbuch für die Praxis. Einige Pflanzen, die in unserer Kulturlandschaft bereits prägend sind, werden vor den Vorhang geholt. Das sind das Drüsige Springkraut, der Japanische Staudenknöterich und die Kanadische und die Riesengoldrute). Wir sind Partner im Talente regional Projekt CSI PhänoBiota zum Thema „Forschen mit pflanzlichen Neuankömmlingen aus aller Welt“, welches vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie sowie die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft unterstützt wird. Im Projekt C.S.I. PhänoBiota werden mit SchülerInnen der Gemeinden die phänologische Entwicklung der für unsere Region wichtigsten invasiven Neophytenarten unter dem Einfluss des Klimawandels erforscht.

Phänologie

Die Phänologie befasst sich mit den im Jahresablauf wiederkehrenden Entwicklungserscheinungen in der Natur. Diese Erscheinungsformen vom Keimling oder der Knospe zur Blüte, zur Frucht, zur Samenbildung bis zum Laubfall und dem Absterben von Pflanzenteilen durch den Frost, werden das ganze Jahr über beobachtet. Durch die Mitwirkung der Kinder und Jugendlichen entsteht ein Citizen-Science-Informationsnetzwerk, welches den Vergleich mit heimischen Pflanzen und invasiven Neophyten herstellt. Maßnahmen für eine erfolgreiche Eindämmung können zeitlich besser abgestimmt werden. Eine wichtige Maßnahme ist die Vorbeugung. Hierbei können wir alle einen wichtigen Beitrag für die Rückeroberung unserer heimischen Pflanzenarten in unseren Gärten und der Landschaft beitragen.

Aktionstage in den Gemeinden

Es gibt in vielen Gemeinden gemeinsam mit Schulen und der Bevölkerung schon Aktionstage. Die Schule der HBLFA Raumberg-Gumpenstein ist jedes Jahr in der letzten Schulwoche in den Gemeinden Irdning-Donnerbachtal und Stainach-Pürgg aktiv. Die Gemeinden Landl, Wildalpen, St. Gallen und Altenmarkt haben bereits Personal für Neophytenmanagement eingestellt. Auch die Baubezirksleitung Liezen wird aktiv.

 

 

Team

Mayer Renate, DI

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Akquisition

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