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Untersuchungen zur Schmerzausschaltung im Rahmen der chirurgischen Ferkelkastration

Gasteiner Johann, Dr.

Dr. Johann Gasteiner

Tier, Technik und Umwelt

Die Ziele der vorliegenden Untersuchungen sind, eine neuartige Form der Schmerzausschaltung während der chirurgischen Kastration von Ferkeln auf ihre praktische Umsetzbarkeit, auf eine ausreichende Schmerzreduktion, auf die Wundheilung bei den betreffenden Ferkeln sowie auf die Wirtschaftlichkeit hin zu überprüfen. Auch arzneimittelrechtliche Aspekte spielen bei der Überprüfung eine Rolle.

Projektleiter-Institut: Institut 4 - Bio

Die verschiedenen Methoden zur Schmerzausschaltung im Rahmen der Ferkelkastration haben gemeinsam, dass sie allesamt mit Problemen behaftet sind. Für die Praxis gilt es, eine chirurgische Methode zu finden, welche in bestmöglicher Weise vereint:

  • Signifikante Verbesserung der Tierschutzsituation
  • Mit geringem apparativem und finanziellem Aufwand durchführbar
  • Durchführung durch geschulten Tierhalter möglich
  • Akzeptanz bei Tierärzten, Tierhaltern und Konsumenten
  • Anwendung nachweisbar
  • Arzneimittelrechtliche Unbedenklichkeit

Die erstmals beschriebenen Ergebnisse zu den Untersuchungen einer chirurgischen Ferkelkastration durch Kombination einer Kryobehandlung und eines Lokalanästhetikums in Sprayform (Sanftkast I) verstehen sich als Beitrag zur möglichen Erreichung dieser Ziele. Zur besseren Absicherung der Ergebnisse sowie für Vergleichsuntersuchungen mit anderen Methoden der Schmerzausschaltung sind jedoch Erhebungen mit höheren Tierzahlen pro Versuchsgruppe notwendig.

Im Rahmen eines weiteren Projektes (Sanftkast II) zur chirurgischen Ferkelkastration soll daher die Methode adaptiert werden, wobei auch der Samenstrang anästhesiert wird.

Infos zur Kastration von Ferkeln gibt es auch unter dem Link Ferkelkastration

 Quelle: HBLFA Raumberg-Gumpenstein/J. Gasteiner

 

Untersuchungen zur Schmerzausschaltung im Rahmen der chirurgischen Ferkelkastration

Gasteiner Johann (2008 - 2009)
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