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Räumliche Modellierung von Grünlanderträgen unter Berücksichtigung von Witterungseinflüssen

Schaumberger Andreas, Dr.

Dr. Andreas Schaumberger

Grünlandmanagement und Kulturlandschaft

Der Ertrag auf Grünlandflächen wird durch eine außerordentlich vielfältige Bewirtschaftung bestimmt und hängt von unterschiedlichen Standortfaktoren ab. Das Wetter und die daraus abgeleitete Wasserverfügbarkeit als einer dieser Standortfaktoren ist für den gesamten Pflanzenbau vor allem in Regionen mit höherem Trockenrisiko der Grund jährlich stark schwankender Erträge. (Projekt GT Hartberg)

Ertragsdaten aus mehrjährigen Experimenten an verschiedenen Standorten in Österreich wurden in einem GIS mit Wetter- und Bodendaten kombiniert, um daraus einen Zusammenhang zwischen Ertrag und Wetter bzw. Wasserverfügbarkeit herzustellen. Ein statistisches Modell berücksichtigt die mögliche Wasserlimitierung und schätzt unter Einbeziehung von Temperatur und Strahlung die aufwuchsbezogenen Grünlanderträge mit einem Bestimmtheitsmaß von 0,63 und einem mittleren Fehler von 669 kg Trockenmasse pro Hektar, was einem mittelstarken Zusammenhang entspricht. Das hier entwickelte Modell eignet sich für die regionale Darstellung von relativen Ertragsabweichungen der einzelnen Jahreserträge, vor allem in extrem trockenen Jahren, zu einem langjährigen Mittelwert.

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Räumliche Modellierung von Grünlanderträgen unter Berücksichtigung von Witterungseinflüssen

Räumliche Modellierung von Grünlanderträgen unter Berücksichtigung von Witterungseinflüssen

 HBLFA Raumberg-Gumpenstein