Große Praxis unserer Schülerinnen und Schüler an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein
(c) Verena Angleitner

Einblicke in die Große Praxis 2024 unser Schülerinnen und Schüler

(c) Verena Angleitner

Einblicke in die Große Praxis 2024 unser Schülerinnen und Schüler

Zwischen der dritten und vierten Klasse absolvieren unsere Schülerinnen und Schüler ein 14-wöchiges Praktikum, die sogenannte "Große Praxis". Diese ermöglicht es ihnen, praktische Erfahrungen zu sammeln und theoretisches Wissen anzuwenden. Diese Praxisphasen sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein und bieten unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in der realen Arbeitswelt zu erproben und weiterzuentwickeln.

Im Folgenden sind einige Einblicke unserer Schülerinnen und Schüler in ihre "Große Praxis" zu sehen.

 

Anika Hofbauer & Amelie Brandstätter, Deutschland

Wir dürfen unsere ersten 7.Wochen unseres 14.-wöchigen Praktikums in Deutschland am Wiesenthof in der Fränkischen Schweiz absolvieren. Zum einen hat unser Betreib einen Wagyu Mutterkuhbetreib mit Ochsenmast (ca.250Skt.)(rund 250ha bewirtschaftete Fläche Grünland und ein kleiner Teil Ackerbau) und zum anderen bewirtschaften sie hier zwei Biogasanlagen, als drittes Standbein hat die Familie Trüffelbäume gepflanzt (rund 3-5 ha). Zu unseren Täglichen Aufgaben zählen die Verpflegung der Pferde, die typischen Arbeiten im Rinderstall (Ausmisten, kümmern um kranke/frischgeborene Tiere/Kälber usw.) und die Pflege der Jungbäume im Gewächshaus, sowie alle arbeiten die tagsüber anfallen und das Kochen für die Familie. Besonders gut gefällt uns die Arbeit mit den Tieren und das tägliche Kochen für die ganze Familie.  Am Wochenende haben wir immer frei, sollte mal das Wetter so schön sein das es am Wochenende zum Silieren oder Heuen ist, dann bekommen wir unter der Woche einmal frei. In unserer Freizeit haben wir schon einiges erleben dürfen und viel neue Leute kennenlernen dürfen „Wir fühlen uns auf dem Betrieb sehr wohl, da wir sofort gut aufgenommen wurden und der Familienanschluss war vom ersten Tag an, gegeben.
Liebe Grüße nach Österreich!

 

Anna König, Irland

 

 

Lisa Neubauer, Irland

Ich bin gerade den ersten Monat hier in Island, genauer in Hvolsvöllur auf einem Betrieb mit Kühen, Stieren, Schafen, Pferden und Hunden. Der Aufgabenbereich erstreckt sich über vielen Teilen wie den Kuhstall managen, die Pferde füttern, ausmisten, reiten. Auch auf Mehrtägige Wanderreittouren sind wir tätig. Aber auch Aufgaben wie Dosen zählen, Säcke zusammenlegen, rächen, Siloballen einfahren sind unsere Aufgaben.

 

 

Lisa Waidinger, Irland

Ich verbringe meine große Praxis zusammen mit Anna König auf einem Milchvieh Betrieb mit 377 Kühen in Irland in der Nähe von Carrick on Suir. Unsere Hauptaufgaben sind das Melken der Kühe am Morgen und am Abend, das tränken und Füttern der rund 70 Kälber und das Unkraut spritzen mit dem Quad. Die Familie ist sehr freundlich und hat uns sofort sehr nett aufgenommen. 

 

 

Johanna Fürstauer-Reiter, Schweiz

BUN DI SCHWEIZ. Ich verbringe meine große Praxis auf der Alp - Schaukäserei Morteratsch in Pontresina. Neben Arbeiten im Service, im Verkauf und in der Küche darf ich auch manchmal beim käsen in der Schaukäserei mithelfen. Am liebsten bediene ich die Gäste und erkläre ihnen etwas über unsere verschiedenen Käsesorten. In meiner Freizeit bin ich viel auf den Bergen unterwegs und genieße die wunderschöne Landschaft des Engadins. 

 

 

Johanna Rauchenwald

 

 

Magdalena Zollner

 

 

Verena Angleitner, Irland

Meine große Praxis verbringe ich in Irland der Nähe von Cork, Auf dem Betrieb leben neben den 55 Milchkühen noch 2 Stiere, die Nachzucht, 5 Hunde und 5 Katzen. Neben dem Melken, gehört das Reinigen der Winterstallungen der Tiere, da diese im Sommer auf den Weiden sind. Ich fühle mich auf dem Betrieb sehr wohl, da ich sofort gut aufgenommen wurde und die Familie sehr freundlich ist. 

 

 

Anna Haring, Niederlande

 

 

 

 Sophia Hofer, Island

 

 

 

Tobias Kapaun, Österreich

Für meine 14-wöchige Praxis verbringe ich 6 Wochen zuhause. Zu Beginn war es regnerisch, sodass mein Vater (mein Chef) viele Arbeiten erledigen konnte, wie den Viehanhänger. Nach der Schlechtwetterphase machten wir den ersten Schnitt. Meine Aufgaben waren Maschinen schmieren, Öle und Flüssigkeiten prüfen, und alles einstellen. Wir suchten auch Kitze in den Wiesen. Danach mähte, kreiselte, schwadete und harkte ich die Steilflächen. Vormittags brachten wir die Siloballen zur Hofstelle, nachmittags wurde das lose Heu eingefahren.Ich bin gespannt auf die restliche Zeit.

 

Team