Düngungs- und Bewirtschaftungsversuch

(c)HBLFA Raumberg-Gumpenstein
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Düngungs- und Bewirtschaftungsversuch

Dieser Versuch zeigt, wie sich verschiedene Düngungsvarianten auf die Zusammensetzung und den Ertrag des Pflanzenbestandes auswirken.

Dieser Versuch wurde im Jahr 1971 angelegt und zeigt, dass die Düngung und Bewirtschaftung einen wesentlichen Einfluss auf die Zusammensetzung sowie den Ertrag des Pflanzenbestandes haben.

Die Düngung ist eine essentielle Maßnahme in der Landwirtschaft um Nährstoffe, die über die  permanente Nutzung des Bestandes (Schnitt bzw. Beweidung) entnommen werden, wieder rückzuführen.

Klee kann, über Knöllchenbakterien auf den Wurzeln, Stickstoff (N) aus der Luft binden, profitiert somit von einer höheren Phosphor-Kali (PK) Düngung und ist auf den Parzellen ohne Stickstoffdüngung stärker vertreten.

Gräser profitieren hingegen von einer hohen Stickstoffgabe und verdrängen Leguminosen (Klee) sowie Kräuter.

Im aktuellen Versuch waren die höchsten Erträge bei den Varianten NK, NPK und WD zu verzeichnen. Die niedrigsten Erträge zeigten sich bei den Varianten N, P und NP.

Auf den Brachen ohne Düngung etablierten sich hingegen über die Jahre die artenreichsten Pflanzenbestände.

ProjektleiterIn

Bohner Andreas, Dr.

Dr. Andreas Bohner

Umweltökologie