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Pflanzengesellschaften und Zeigerpflanzen

Die einzelnen Pflanzenarten kommen im Dauergrünland nicht wahllos neben einander vor. Nur Arten mit ähnliche Standortbedingungen bilden eine Pflanzengesellschaft.  Die Pflanzengesellschaften sind abhängig von den klimatischen Bedingungen (trocken, feucht), den Standorteigenschaften (kalkhaltiges oder silikatisches Ausgangsgestein) und der Bewirtschaftung (Nutzung, Dünung).

Die Anzahl verschiedener Pflanzengesellschaften ist im extensiv genutzten Grünland besonders hoch.  Durch die Intensivierung von ertragsfähigen Standorten und die Nutzungsaufgabe von ungünstigeren Standorten sind einige Pflanzengesellschaften bereits sehr selten geworden. Einigen Pflanzenarten kommt aufgrund ihrer starken Bindung zu Bewirtschaftung- oder Standorteigenschaften eine besondere Bedeutung zu. Durch ihr Vorkommen kann auf bestimmte Standorteigenschaften geschlossen werden und sie können somit als Bioindikatoren herangezogen werden.  Sie können dazu dienen, die Standorteigenschaften rasch festzustellen, Veränderungen oder Bewirtschaftungsfehler zu erkennen und den Erfolg gesetzter Maßnahmen zu kontrollieren.

Mit Hilfe der Zeigerpflanzen können der Bodenwasserhaushalt, der Säuregrad des Bodens und folglich auch der Kalkbedarf der Grünlandflächen beurteilt und bewertet werden.

Mit Hilfe der Zeigerpflanzen können der Bodenwasserhaushalt, der Säuregrad des Bodens und folglich auch der Kalkbedarf der Grünlandflächen beurteilt und bewertet werden.

 (c)HBLFA Raumberg-Gumpenstein