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Futterkonservierung

Grünfutterkonservierung besteht darin, die Nährstoffe durch Inaktivierung mikrobieller und futtermittelspezifischer Enzyme vor Zersetzungsprozessen, d.h. vor Autolyse, Oxidation, Hydrolyse und mikrobiellen Abbau, quantitativ und qualitativ über einen längeren Zeitraum zu schützen, eine Anreicherung mit nicht erwünschten Stoffen bzw. Metaboliten zu minimieren und eine Zerstörung der Nährstoffstruktur nur in einem unvermeidbaren oder erwünschten Maße zuzulassen. Forschungsaktivitäten befassen sich mit der Konservierung von verschiedenen Futtersubstraten zu Gärfutter (Gras- und Maissilage, Gärheu) und Heu. Im Bereich Gärfutter werden Additive (Silierhilfsmittel) zur Verbesserung des Gärverlaufes bzw. zur Sicherung der aeroben Stabilität auf deren Wirksamkeit geprüft. Darüber hinaus befassen wir uns mit Aspekten der Konservierungstechnik von der Futterernte, über die Silierung, Heubelüftung und Lagerung bis zur Futterentnahme sowie mit Verlusten in der Prozesskette.