Start am 4.3.2026 mit 116 Schülerinnen und Schülern
Am Mittwoch, 4. März 2026, werden die Teilnehmenden nach der großen Pause auf der Tribüne beim Sportplatz gemeinsam ihre Mobiltelefone ausschalten und damit ein starkes Zeichen für Achtsamkeit, Konzentration und persönliche Begegnungen setzen.

Die Teilnahme erfolgt freiwillig und ohne Kontrolle – getragen vom gemeinsamen Gedanken, den Schulalltag bewusst und aufmerksam zu gestalten.
Gemeinsamer Start des Handyfastens 4.3.2026
Erste Erfahrungen mit dem Handyfasten 11.3.2026
Mitten im Handyfasten 18.3.2026
Handy wieder einschalten - 24.3.2026
Drei Wochen ohne Smartphone – Gedanken zum Ende eines erfolgreichen Experiments an unserer Schule
Am Dienstag, dem 24. März, war es endlich so weit: Nach drei Wochen Smartphone-Abstinenz wurden an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein die Handys wieder aktiviert. Insgesamt 116 Schülerinnen und Schüler nahmen an diesem besonderen Experiment teil – und rund 50 Prozent hielten tatsächlich bis zum Schluss durch. Ein beachtliches Ergebnis!
Die drei Wochen ohne Smartphone boten für viele eine neue, ungewohnte Erfahrung. Schnell zeigte sich: Ein Leben ohne Handy ist durchaus möglich. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, wie stark unser Alltag inzwischen von digitalen Angeboten geprägt ist. Viele Informationen und Dienstleistungen sind heute fast ausschließlich online verfügbar, was den Verzicht im Alltag manchmal erschwerte.
Trotzdem überwogen die positiven Erfahrungen. Viele Teilnehmende berichteten, dass es gutgetan hat, wieder einmal eine Zeitung in Papierform zu lesen oder sich bewusst Zeit für andere Tätigkeiten zu nehmen. Besonders auffällig war, dass zwischenmenschliche Begegnungen intensiver wahrgenommen wurden. Gespräche, gemeinsame Aktivitäten und Unternehmungen wurden bewusster erlebt und genossen.
Auch in der Schule führte das Projekt zu wertvollen Reflexionen. Nicht nur die Teilnehmenden selbst, sondern auch viele andere Schülerinnen und Schüler setzten sich schon in der Vorbereitungszeit mit ihrem eigenen Umgang mit dem Smartphone auseinander. Dadurch entstand eine wichtige Diskussion darüber, welche Rolle Smartphones im schulischen Alltag spielen und wie ihr Gebrauch künftig sinnvoll geregelt werden könnte.
Das Fazit nach drei Wochen fällt klar positiv aus: Das Experiment war ein Erfolg. Es hat gezeigt, dass ein bewussterer Umgang mit digitalen Medien möglich und sinnvoll ist. Eine Fortsetzung des Projekts in den kommenden Jahren ist daher bereits angedacht.
Das Smartphone bleibt zwar ein fixer Bestandteil unseres Lebens – doch manchmal tut es gut, es auch einmal bewusst zur Seite zu legen.
An dieser Stelle ein herzlicher Dank an alle, die dieses Projekt mitgetragen haben.



