Maturatreffen 2026 des 5A 1996 (C) M. Kandolf

30 Jahre Matura – Der Jahrgang 5A 1996 kehrte an die HBLFA Raumberg-Gumpenstein zurück

Maturatreffen 2026 des 5A 1996 (C) M. Kandolf

30 Jahre Matura – Der Jahrgang 5A 1996 kehrte an die HBLFA Raumberg-Gumpenstein zurück

Genau 30 Jahre nach der feierlichen Überreichung ihrer Maturazeugnisse kehrte der Maturajahrgang 5A des Jahres 1996 an seine ehemalige Ausbildungsstätte, die HBLFA Raumberg-Gumpenstein, zurück. Am 25. und 26. Juni 2026 trafen sich zahlreiche Absolventen sowie die damals einzige Absolventin unseres Hauses zu einem besonderen Jubiläum, das ganz im Zeichen von Wiedersehen, Erinnerungen und der bis heute engen Verbundenheit mit ihrer ehemaligen Schule stand.

Der offizielle Teil des Treffens begann am Freitagmittag mit einem gemeinsamen Mittagessen im neu errichteten Speisesaal der Schule. In angenehmer Atmosphäre wurden die ersten Erinnerungen ausgetauscht und zahlreiche Anekdoten aus der gemeinsamen Schulzeit wieder lebendig.

Eine besondere Freude war es für alle Teilnehmer, ihren ehemaligen Klassenvorstand, Mag. Roland Jahn, begrüßen zu dürfen. Trotz seines vollen Terminkalenders nahm er sich Zeit, den gesamten Freitag gemeinsam mit seinem ehemaligen Maturajahrgang zu verbringen. Seine Anwesenheit sorgte für viele interessante Gespräche und ließ zahlreiche Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit wieder aufleben.

Im Anschluss an das Mittagessen führte Direktorstellvertreter Othmar Breitenbaumer die Absolventinnen und Absolventen ausführlich durch die Schule. Für viele war es der erste Besuch seit vielen Jahren – entsprechend groß war das Staunen über die zahlreichen Veränderungen und Modernisierungen. Besonders beeindruckt zeigten sich die ehemaligen Schülerinnen und Schüler von den modernen Unterrichtsräumen, den hervorragend ausgestatteten Fachbereichen sowie den vielen Investitionen, die in den vergangenen Jahrzehnten umgesetzt wurden. Mehrfach war zu hören, dass der heutige Schulalltag im Vergleich zu den 1990er-Jahren einen echten „Luxus“ an Ausstattung und Möglichkeiten bietet.

Natürlich durfte auch ein Blick in die Praxisräumlichkeiten nicht fehlen. Viele Erinnerungen an den praktischen Unterricht wurden dabei wieder wach und führten zu angeregten Gesprächen über die Ausbildungszeit in Raumberg-Gumpenstein.

Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen entschied sich die Gruppe, auf die ursprünglich geplante Besichtigung der Forschungseinrichtungen zu verzichten. Stattdessen fand man sich im Schloss Gumpenstein zu einigen erfrischenden Getränken ein. Dort wurden alte Geschichten und gemeinsame Erlebnisse wieder aufgewärmt. Für besonders heitere Momente sorgte dabei Kollege Gerhard Ovnik, der bereits während der Schulzeit sämtliche Prüfungen akribisch dokumentiert hatte. Tatsächlich brachte er seine Unterlagen auch nach 30 Jahren noch mit und konfrontierte seine ehemaligen Klassenkameraden mit den damaligen Prüfungsfragen. Dabei zeigte sich schnell, dass manche Aufgaben heute nicht einfacher zu lösen waren als damals – sehr zur Belustigung aller Anwesenden.

Am frühen Abend ging es weiter zum Gasthaus Grabenwirt. Dort stießen mit dem ehemaligen Turnlehrer Werner Buketits sowie der früheren Erzieherin Christa Margreiter zwei weitere vertraute Gesichter zur Runde. In geselliger Atmosphäre wurden bis spät in die Nacht Erinnerungen ausgetauscht, lustige Begebenheiten erzählt und so manche Anekdote aus der Internats- und Schulzeit wieder zum Leben erweckt.

Der zweite Tag führte den Jahrgang nach Schladming. Auf Einladung des ehemaligen Klassenkollegen Peter Weichbold, der mittlerweile als Geschäftsführer der Planai tätig ist, erhielt die Gruppe eine beeindruckende Führung durch die vielfältigen Unternehmensbereiche der Planai. Auch wenn Peter Weichbold selbst urlaubsbedingt nicht anwesend sein konnte, ermöglichte seine Einladung einen spannenden Blick hinter die Kulissen eines der bedeutendsten Tourismusunternehmen der Region.

Nach einem gemütlichen Frühschoppen setzte die Gruppe ihre gemeinsame Reise zum Steirischen Bodensee fort. Im Forellenhof genossen die Absolventinnen und Absolventen ein ausgezeichnetes Mittagessen, bevor der idyllische Bergsee gemeinsam umrundet wurde. Die herrliche Natur bot den passenden Rahmen für weitere Gespräche und Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit.

Am Steirischen Bodensee verabschiedeten sich nach und nach die ersten Teilnehmer, darunter auch die einzige Dame des damaligen Jahrgangs. Der „harte Kern“ ließ sich von den für das Ennstal nahezu tropischen Temperaturen jedoch nicht aufhalten und ließ das Treffen schließlich im Freibad St. Martin am Grimming gemütlich ausklingen.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Organisatoren Franz Schantl und Matthias Kandolf, die das Jubiläumstreffen mit viel Engagement vorbereitet haben. Ebenso bedanken sich die Teilnehmer bei der HBLFA Raumberg-Gumpenstein für die herzliche Gastfreundschaft, die ausgezeichnete Verpflegung und die interessante Schulführung.

Die zahlreichen positiven Rückmeldungen und die spürbare Verbundenheit unter den ehemaligen Klassenkameraden machten deutlich, dass die gemeinsame Zeit in Raumberg-Gumpenstein auch nach drei Jahrzehnten nichts von ihrer Bedeutung verloren hat. Deshalb wurde bereits einstimmig beschlossen, das nächste Wiedersehen nicht erst in zehn Jahren abzuhalten – das nächste Maturatreffen soll bereits in fünf Jahren stattfinden.

Team

Kandolf Matthias

Matthias Kandolf

Öffentlichkeitsarbeit