Dieses Projekt ergänzt das laufende EIP-Projekt „Neue Konzepte für Bio-Kälber aus Milchviehbetrieben für die Qualitätsrindermast (BIO-FRESSERAUFZUCHT)“ durch eine vertiefte wissenschaftliche Analyse und zusätzliche Untersuchungen. Neben einer umfassenden Literaturrecherche zu Bio-Kälberaufzucht, Tierernährung, Tiergesundheit sowie Stall- und Managementsystemen werden auf Praxisbetrieben zusätzliche detaillierte Parameter wie ethologische, gesundheitliche und leistungsbezogene Daten erhoben. Auch die Validierung von Gewichtsmaßbändern zur Lebendgewichtsschätzung bei Rindern wird vorgenommen. Darüber hinaus wird mit Kälbern aus den Milchviehherden der HBLFA Raumberg-Gumpenstein ein einjähriger Versuch zur Bio-Fresserproduktion durchgeführt. In diesem Versuch stehen Zunahmen, Milch-, Futter- und Nährstoffaufnahme sowie Dokumentation der Tiergesundheit im Fokus.
Diese erweiterte Datengrundlage ermöglicht eine fundierte Bewertung der vier Aufzuchtvarianten und die Entwicklung evidenzbasierter Empfehlungen für Fütterung, Haltung und Tiergesundheit in der Bio-Fresseraufzucht. Folgende Aufzuchtvarianten werden beleuchtet: Fresserproduktion am Milchviehbetrieb, Fresserproduktion durch spezialisierte Fressererzeugung, Fresserproduktion und Mast am Mastbetrieb, Fresserproduktion durch Mutterkuh- oder Ammenkuhhaltung. Die Ergebnisse fließen in wissenschaftliche Publikationen, praxisorientierte Leitfäden und Schulungsmaterialien ein und stärken so die Verbindung zwischen Forschung und Praxis, mit dem Ziel, Qualität und Wirtschaftlichkeit der Bio-Rindermast nachhaltig zu verbessern.
Kooperationspartner/in
Bio Austria
Landwirtschaftskammern der beteiligten Bundesländer
Studia Schlierbach
Landwirtschaftliche Praxisbetriebe
Raumberg-Gumpenstein Research & Development
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