Digitalisierung in der Landwirtschaft gezielt nutzen
Wie können neue digitale Technologien dazu beitragen, landwirtschaftliche Betriebe ökonomisch und ökologisch nachhaltig weiterzuentwickeln? Diese Frage steht im Mittelpunkt des neuen Forschungsprojekts „Evaluierung, Weiterentwicklung und Umsetzung digitaler Lösungen in der Grünland- und Viehwirtschaft im Rahmen des Cluster-Projektes „Digitalisierung in der Landwirtschaft”-HBLFA-Digit³“. Obwohl die Digitalisierung längst Einzug in die Landwirtschaft gehalten hat, fehlt es bislang an konkreten, wissenschaftlich fundierte, praxisnahen Empfehlungen, welche digitalen Anwendungen unter realen Bedingungen wirklich sinnvoll sind – und wo ihr Einsatz wirtschaftlich, ökologisch und sozial auch tatsächlich Vorteile bringt.
Praxis trifft Forschung: Digitalisierung am Prüfstand
Das Projekt wird an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein gemeinsam mit starken Partnern aus Wissenschaft und Praxis umgesetzt. Herzstück des Projekts sind ausgewählte Betriebe, auf denen innovative Technologien – etwa Sensoren, Managementsysteme oder Anwendungen zur Tierüberwachung und Arbeitsplanung – unter ganz normalen Alltagsbedingungen eingesetzt und bewertet werden. Es handelt sich bewusst nicht um standartisierteVersuchsbetriebe, sondern um landwirtschaftliche Betriebe mit realen betrieblichen Herausforderungen.
Diese Betriebe decken unterschiedliche Bereiche der Landwirtschaft ab – von Grünlandbewirtschaftung über Tierhaltung bis hin zu Ackerbau und Berglandwirtschaft. Ziel ist es, den tatsächlichen Nutzen innovativer Technologien sichtbar zu machen und herauszufinden, welche Anwendungen sich unter Praxisbedingungen wirklich bewähren.
Kooperation mit Weitblick
Das Projektteam der HBLFA Raumberg-Gumpenstein arbeitet eng mit externen Partnern zusammen. Die Ergebnisse sollen über klassische Fachmedien hinaus breit kommuniziert werden und so für Landwirt:innen verfügbar gemacht werden.
Externe Projektpartner: Raumberg-Gumpenstein Research & Development






