Die Stabstelle Forschungsakquisition mit Renate Mayer und Christoph Gahbauer war Teil des Organisationsteams und präsentierte das C.S.I. PhänoBiota-Projekt – Forschen mit pflanzlichen Neuankömmlingen aus aller Welt, ein Talente Regional Projekt zur Begeisterung junger Menschen für Naturwissenschaft und Technik. Das Vorzeigebeispiel für regionale Vernetzung von Forschung und Bildung mit allen Schulstufen und regionalen Einrichtungen wie RML Liezen, Naturpark Steirische Eisenwurzen, Körperschaften öffentlichen Rechts, Bundesdienststellen und Firmen erklärt den Fokus der Plattform als Drehscheibe für Wissensvermittlung und Forschung sowie das Verständnis für die Bedürfnisse, Chancen und Herausforderungen im Lebens- und Wirtschaftraum in der Region Eisenwurzen.
Die 2004 gegründete Forschungsplattform Eisenwurzen ist eine Informationsdrehscheibe zwischen Forscher:innen und der Region sowie ein Netzwerk für die Planung und Umsetzung von Projekten und Initiativen. LTSER steht für sozial-ökologische Langzeitforschung (Long-Term Socio-Ecological Research) und untersucht, wie sich die Beziehungen von Menschen und ihre Umwelt langfristig verändern. Sie betrachtet die gesamte Region, in der Menschen leben und wirtschaften und die Landschaft durch ihre Nutzungsformen prägen.
An 12 Standorten im Dreiländereck Niederösterreich, Oberösterreich und Steiermark werden die wichtigsten Ökosysteme der Region Eisenwurzen – Wald, Grünland, Ackerland und Gewässer – genau untersucht und die Auswirkungen verschiedener Einflüsse, wie Klimawandel und Bewirtschaftungsformen, erforscht. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen bei der Bearbeitung konkreter Fragestellungen in die Entwicklung von Szenarien und Handlungsoptionen ein.

Abbildung: Lage der Messstandorte und Partnerorganisationen der LTSER Plattform Eisenwurzen, © Umweltbundesamt, 2025
Der Fokus des Workshops lag auf der Vernetzung und den Austausch mit KLAR!, KEM- und LEADER-Manager:innen sowie Vertreter:innen der Regionalentwicklung und Wirtschaftseinrichtungen aus der Region Eisenwurzen. Ein wesentlicher Beitrag war das Sichtbarmachen der Akteur:innen und das Aufzeigen, wie Regionalentwicklung und Forschung durch die Plattform voneinander profitieren können. Zudem wurden Projekte, die in der Plattform initiiert wurden als Beispiele für gelungene Kooperationen in der Eisenwurzen präsentiert. Renate Mayer präsentierte dazu das Talente Regional Projekt C.S.I. PhänoBiota – Forschen mit pflanzlichen Neuankömmlingen aus aller Welt mit Kindern und Jugendlichen aller Bildungsstufen. Stefan Kirchweger von STUDIA präsentierte das EIP AGRI Projekt Mehrwert Berglandwirtschaft, an dem auch die HBLFA Raumberg-Gumpenstein beteiligt war. Zum Thema Partizipative Forschung in der Region Eisenwurzen stellte Hannah Politor die ersten Forschungsergebnisse im Rahmen ihrer Dissertation vor.
Am Nachmittag diskutierten die Vertreter:innen der Regionalentwicklung sowie Forschung und Praxis im World-Café-Format darüber, was sie sich von der Plattform wünschen, wo sie gemeinsamen Chancen sehen und wie die Zukunft der Zusammenarbeit auf fruchtbare Art und Weise gestartet bzw. fortgeführt werden kann. Die aufschlussreichen Ergebnisse wurden in einer Reflexion am Ende von den Teilnehmer:innen zusammengefasst, als Ausblick für zukünftige Beteiligungen und Kooperationen.
Details zur Forschungsplattform Eisenwurzen mit den regionalen Kontaktstellen und Partnerorganisationen:
Weiterführende Links:
LTER Austria - Österreichische Gesellschaft für ökologische Langzeitforschung
Eine Erfolgsgeschichte - 20 Jahre Verein LTER-Austria- Sozial-ökologische Langzeitforschung
LTER-Austria Konferenz 2024: Ein starkes Bekenntnis für die ökologische Langzeitforschung
Agricultural Research and Education Centre Raumberg-Gumpenstein - Austria | DEIMS-SDR
eLTER - The eLTER Research infrastructure
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