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FORSCHUNGSPROJEKT NEU Weidelösungen für schwierige Bedingungen

ProjektleiterIn

Gappmaier Stefanie, DI

DI Stefanie Gappmaier

Schafe und Ziegen

In den letzten Jahrzehnten haben unterschiedliche Rahmenbedingungen (Förderungen, Markt, gesetzliche Vorgaben, Low-Input Konzepte, Forschungs- und Beratungsaktivitäten, gesellschaftliche Erwartungen etc.) das Interesse an der Weidehaltung verstärkt. In der Bio-Landwirtschaft ist die Weidehaltung von Pflanzenfressern verpflichtend. Die seit 2022 geltenden Bio-Verschärfungen stellen zahlreiche Bäuerinnen und Bauern vor neue Herausforderungen.  

Weiden unter schwierigen Bedingungen

Im Rahmen ihrer Forschungs- und Umsetzungsaktivitäten wird sich die HBLFA Raumberg-Gumpenstein, in Zusammenarbeit mit Praxisbetrieben, Beratungsorganisationen (BIO AUSTRIA, LKÖ etc.) und Firmen speziell offenen Fragen zur „Weidehaltung unter schwierigen Betriebsbedingungen“ widmen. Dazu werden Weidelösungen für folgende Bereiche erarbeitet:

  • Bewegungsweide – Weidelösungen für flächenknappe Weidesituationen
  • Ackerflächenweide und Weide in niederschlagsarmen Regionen
  • Innovative Parasitenvorbeuge bei Weidehaltung mit kleinen Wiederkäuern

Forschung mit und für die Praxis

Mit den Forschungsaktivitäten werden Lösungsansätze zu Fragen erarbeitet, welche bisher in der Forschung und Beratung unter österreichischen Produktionsbedingungen nicht geklärt sind. Dazu werden Versuche an unterschiedlichen Standorten in Österreich (Praxisbetrieben & HBLFA Raumberg-Gumpenstein) angelegt und von den Expertinnen und Experten der HBLFA Raumberg-Gumpenstein betreut.

  1. In einem Parzellenversuch werden Weidemischungen getestet, welche speziell auf intensiv bestoßenen Weideflächen („Bewegungsweide“) einen dichten, trittfesten sowie ausdauernden Pflanzenbestand liefern. Zusätzlich werden diese Mischungen auch auf Praxisbetrieben in Streifenversuchen
  2. In einem weiteren Exaktversuch werden in einer niederschlagsarmen Region auf Ackerflächen innovative Weidemischungen geprüft, welche in einem standortangepassten Mob-Grazing-System gute Qualitätserträge liefern sollen. Auf Praxisbetrieben werden auf Ackerflächen Weideanlagen geprüft.
  3. In zwei weiteren Versuchen werden mit Jungschafen und Ziegenkitzen Weidestrategien- und Weidemischungen die zu einer Minimierung des Parasitendrucks beitragen können, geprüft.

Zusammenarbeit und Lernen voneinander - ist uns wichtig!

Die Ergebnisse des vorliegenden Projektes werden in enger Kooperation mit dem zusätzlich von BIO AUSTRIA geleiteten EIP-Projekt „Weide-Innovationen“ und den dabei mitwirkenden Projektpartner, bearbeitet.  

Team

Terler Georg, Dr.

Dr. Georg Terler

Milchproduktion und Tierernährung
Guggenberger Thomas, Dr.

Dr. Thomas Guggenberger, MSc

Nutztierforschung
Huber Reinhard

Reinhard Huber

Schafe und Ziegen
Kitzer Roland, Ing.

Roland Kitzer

Rindermast und Produktqualität
Häusler Johann

Johann Häusler

Mutterkuhhaltung und Versuchswirtschaft
Eingang Daniel

Daniel Eingang

Umweltaspekte der tierischen Produktion
Royer Martin

Martin Royer

Nutztierforschung
Krautzer Bernhard. Dr.

Dr. Bernhard Krautzer

Pflanzenbau und Kulturlandschaft
Graiss Wilhelm, Dr.

Dr. Wilhelm Graiss

Vegetationsmanagement im Alpenraum
Starz Walter, Dr.

Dr. Walter Starz

Bio-Grünland und Viehwirtschaft
Steinwidder Andreas, Priv. Doz. Dr.

Priv. Doz. Dr. Andreas Steinwidder

Biologische Landwirtschaft & Biodiversität der Nutztiere
Pfister Rupert

Rupert Pfister

Bio-Grünland und Viehwirtschaft
Podstatzky-Lichtenstein Leopold, Dr.

Dr. Leopold Podstatzky-Lichtenstein

Bio-Wiederkäuergesundheit
Gallnböck Markus, Ing.

Ing. Markus Gallnböck

Bio-Wiederkäuergesundheit
Rohrer Hannes

Hannes Rohrer

Koordination Bio-Lehr- und Forschungsbetrieb

Partner