Der erste Veranstaltungstag widmete sich ganz der Theorie. Fachvorträge beleuchteten Themen wie Zuchtwertschätzung, moderne Analysemethoden, aktuelle Zuchtbestimmungen sowie die Generhaltungszucht. Zudem wurden digitale Anwendungen vorgestellt, die die Zuchtarbeit zunehmend unterstützen. Die Teilnehmenden erhielten dabei fundierte Einblicke in neue Entwicklungen und innovative Werkzeuge für die Praxis.
Am zweiten Tag folgte der praktische Teil: An vier Stationen konnten Bergschafrassen, Fleischschafrassen, Ziegenrassen sowie gefährdete Rassen intensiv begutachtet werden. Die Möglichkeit, die züchterische Bewertung einzelner Tiere direkt vor Ort zu üben, machte Theorie greifbar und förderte den fachlichen Austausch. Über 80 Tiere aus mehr als 15 unterschiedlichen Rassen, bereitgestellt von verschiedenen Betrieben, boten eine eindrucksvolle Grundlage dafür.
Die Zuchttage 2026 waren nicht nur eine fachlich wertvolle Fortbildung, sondern auch ein lebendiger Treffpunkt der österreichischen Züchterszene. Sie zeigten eindrucksvoll, wie viel Kompetenz, Engagement und Begeisterung in der heimischen Schaf- und Ziegenzucht steckt.





























