Nachlese der 12. Ziegenfachtagung

ProjektleiterIn

Naynar Maria, DIin

DIin Maria Naynar

Schafe und Ziegen
Gappmaier Stefanie, DIin

DIin Stefanie Gappmaier

Schafe und Ziegen

 

Am 7. November 2025 richtete das Institut für Nutztierforschung der HBLFA Raumberg-Gumpenstein die mittlerweile 12. Fachtagung für Ziegenhaltung aus. Die Veranstaltung wurde als Hybridveranstaltung angeboten, was bei zahlreichen Teilnehmer:innen auf eine positive Resonanz stieß.

In den Pausen würde viel über die Themen gesprochen

In den Pausen würde viel über die Themen gesprochen

 (c) HBLFA Raumberg-Gumpenstein

 Die Veranstaltung eröffnete Dr. Andreas Steinwidder, Forschungsleiter an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein, und begrüßte die Teilnehmer*innen und Vortragenden. Anschließend widmete man sich dem ersten Themenblock, der sich mit den Auswirkungen des Klimawandels und den daraus resultierenden Herausforderungen für die Ziegenhaltung befasste, welcher von Dr. Georg Terler von der HBLFA Raumberg-Gumpenstein geleitet wurde. Alle Vortragenden des ersten Blockes waren von der HBLFA Raumberg-Gumpenstein. DIin Maria Naynar startete den Anfang mit ihrem Beitrag „Einfluss von Hitze auf Burenziegen“. DIin Stefanie Gappmaier berichtete von den Auswirkungen von Hitze auf die Futteraufnahme und Milchproduktion von Saanenziegen. Den letzten Beitrag dieses Blockes übernahm Dr.in Elfriede Ofner-Schröck mit dem Vortrag „Maßnahmen gegen Hitzestress im Ziegenstall“.

Der zweite Block der Tagung, mit der Vorsitzenden DIin Evelyn Zarfl vom ÖBSZ Wien, stand ganz im Zeichen der Vermarktung und wurde dieses Jahr als Podiumsgespräch durchgeführt. Beteiligt an diesem Gespräch waren Philipp Jans vom Figerhof, er ist Ziegenhalter aus Osttirol. Weiters waren Susanne Ebner-Glatschnig, Ziegenhalterin und Hof mit Psychotherapie, sowie Andreas Petutschnig vom Biohof Windisch in Kärnten zu Gast.  Aus der Sicht der Gastronomie sprach Theresa Rogl vom Braugasthof Glocknerblick und brachte ihre Sicht der Vermarktung von Ziegenprodukten näher.

Nach der Mittagspause war man auch schon bei Block drei, geleitet von DIin Stefanie Gappmaier, und somit beim letzten Block der Tagung angelangt. Mit dem Titel „Die Dosis macht das Gift“ gab es Inputs zu Entwurmungsmitteln, Giftpflanzen und zur aktuellen Seuchenlage. Über die aktuelle Wirksamkeit von Entwurmungsmitteln und die Ergebnisse des ParaGÖAT-Projekts berichtete Dr. Miguel Peña-Espinoza von der Vetmeduni Wien. Dr. Leopold Podstatzky-Lichtenstein von der HBLFA Raumberg-Gumpenstein, sprach anschließend über eine mögliche neue Behandlung der Parasiten mit Kupfer. Ob Giftpflanzen auf der Weide und im Heu Gefahren für Ziegen bergen, erklärte Tierärztin Dr.in Elisabeth Stöger. Anschließend war Dr. Andreas Bohner, auch von der HBLFA Raumberg-Gumpenstein, mit seinem Vortrag „Weidemanagement – Wie können Giftpflanzen zurückgedrängt werden?“ an der Reihe. Den abschließenden Beitrag widmete sich Prof.in Dr.in Dr.in Eva Zeiler von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Fakultät AE und Tierarztpraxis Dres. Aichinger und Schmaußer aus Freising und erläuterte die aktuelle Seuchenlage und Biosicherheit.

Rückmeldungen von Tagungsteilnehmer*innen und die rege Beteiligung an den Diskussionen zeigten von großem Interesse an der Tagung. Es konnte interessierten Landwirt*innen, Berater*innen, Lehrer*innen und Fachleuten aus der Ziegenhaltung in Form dieser Hybrid-Veranstaltung eine wertvolle Weiterbildungsmöglichkeit geboten werden.

 

Einblicke der Ziegenfachtagung

 

 

Downloads von den Beiträgen der Ziegenfachtagung

folgen in Kürze