Untersucht wurden insbesondere die
- Arbeitsabläufe,
- der zusätzliche Arbeitszeitbedarf durch den Einsatz von Stroh sowie
- die Auswirkungen auf die Arbeitszufriedenheit in Tierwohlställen der Programme TW 60 und TW 100.
Die Ergebnisse zeigen, dass Tierwohlställe im Vergleich zu konventionellen Systemen einen höheren täglichen Arbeitsaufwand aufweisen, dieser jedoch stark vom technischen Ausstattungs- und Automatisierungsgrad abhängt. Betriebe mit automatisierten Einstreu- und Entmistungssystemen verzeichnen deutlich geringere Arbeitszeiten. Trotz des erhöhten Arbeitszeitbedarfs wird eine höhere Arbeitszufriedenheit sowie eine positive gesellschaftliche Wahrnehmung der Tierwohlhaltung berichtet, sofern die wirtschaftliche Tragfähigkeit gegeben ist.
Die von Irene Mösenbacher-Molterer (Institut Tier, Technik und Umwelt) verfasste Arbeit liefert eine fundierte Grundlage für die agrarpädagogische Bildungs- und Beratungsarbeit und unterstreicht die Bedeutung praxisorientierter Konzepte zur Unterstützung von Betrieben beim Einstieg in tierwohlgerechte Schweinehaltung.
Wir gratulieren Irene Mösenbacher-Molterer herzlich zum Abschluss ihres Studiums, danken für die wertvolle Arbeit und wünschen weiterhin viel Erfolg! Für weitere Informationen können Sie sich gerne direkt mit der Autorin in Verbindung setzen.





