Der pH-Wert bestimmt, in welchem Ausmaß Nährstoffe und Spurenelemente gelöst und pflanzenverfügbar vorliegen. Eine pH-Optimierung ist daher häufig wirksamer als eine zusätzliche mineralische Ergänzungsdüngung. Mit zunehmender Nutzungsintensität sollte der pH-Wert möglichst im optimalen Bereich um 6,2 liegen. Die oft genannten Untergrenzen von pH 5,0 (leichte Böden) bzw. 5,5 (schwere Böden) sind als absolute Untergrenzen zu verstehen und sollten nicht angestrebt werden. Auch extensiv genutzte, artenreiche Wiesen profitieren von pH-Werten um 6,2.
Calcium spielt dabei eine zentrale Rolle: Es beeinflusst nicht nur den pH-Wert, sondern sorgt für eine stabile Bodenstruktur, fördert die Bildung eines krümeligen Gefüges und verbessert die Durchlüftung. Davon profitiert auch das Bodenleben – insbesondere Regenwürmer finden in gut strukturierten Böden bessere Lebensbedingungen.
Zu diesem Thema hielt Walter Starz am 19. Jänner 2026 einen Vortrag im Rahmen des online Biostammtisch von Bio Austria und der LK Vorarlberg.
Diesen können Sie hier nachhören und nachschauen.








